Mittwoch, 20. Juli 2016

"Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, die Leibesfrucht ist eine Belohnung."

Ein fröhliches Lachen schallt durchs Haus und zwei kleine Jungs springen freudig die Treppe nach unten, die Hände voll mit Autos und Spielmänneln. Sie fliegen an mir vorbei ins Wohnzimmer. Plötzlich schallt es: "Der Paddy hat mich gehauuuuuuun!"
Jetzt ist Ruhe gefragt. Meine Aufgabe als Mama ist es gerechter Richter zu sein, also nehme ich die Beiden zur Seite und frage was passiert ist. "Der Logan hat mich geschubbst und da hab ich ihn gehaun." erzählt mir Patrick. Logan steht daneben und schreit. 
"Logan, du hörst jetzt bitte erstmal auf mit schreien." ermahne ich ihn, während ich ihn tröstend im Arm halte. Patrick steht daneben und schaut dem Spektakel zu. Als sich der Große beruhigt hat frage ich ihn, ob es stimmt, dass er zuerst gehauen hat. Er nickt und schaut auf den Boden.
Ich versuche ihm zu erklären, dass es nicht okay ist zu hauen und dass Gott sowas garnicht gern sieht, dann wende ich mich Patrick zu, der in der Zwischenzeit angefangen hat sein T-Shirt zu einem Bauchfreien Top zu verwandeln.
"Patrick, was sagt der Jesus übers hauen?"
"Wir sollen nicht hauen."
Ich frage genauer nach: "Sollst du hauen, wenn du gehauen wurdest?"
Er schüttelt energisch den Kopf.
"Siehst du mein Schatz", versuche ich zu erklären, "Gott möchte nicht, dass wir Menschen weh tun, egal was sie vorher getan haben."
Er nickt nochmal, dann dreht er sich zu seinem Bruder und die beiden nehmen sich in die Arme. "Entschuldigung", tönt es im Chor und schon geht das spielen weiter.




Solche Situationen gibt es öffter am Tag in unserem Haus und immer wieder versuche ich den Jungs ein zu schärfen, was das Wort Gottes uns sagt, dass sie es von Herzen gern tun, wie es ihnen Gott geboten hat.
Es ist nicht immer einfach ihnen sein Wort nahe zu bringen, aber ich habe ein herrliches Geschenk von meinem Gott bekommen, Er hat mir zwei seiner wunderschönen Geschöpfe anvertraut sie in der Furcht vor ihm zu erziehen. Es ist eine Leihgabe, die ich mit aller Vorsicht behandeln möchte und mit aller Liebe und Hingabe erziehen  will. Sie brauchen Leitung und Ermahnung, sie brauchen Liebe und Führsorge und Gott war und ist tatsächlich der Meinung, dass ich diese Größte Aufgabe meines Lebens zusammen mit meinem Mann erfüllen kann. 
Dafür arbeite ich jeden Tag und dafür predige ich ihnen jeden Tag sein Wort.
Oft knie ich nieder und flehe ihn an mir die Weisheit zu geben seine Kinder, die er mir geliehen hat, so zu erziehen, wie es sein Wille ist.
Lasst auch in eurem Herzen immer ein Gebet für eure Kinder Platz haben


5. Mose 6 

7 und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst;


Psalm 127

Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, die Leibesfrucht ist eine Belohnung."eine Gabe des Herrn, die Leibesfrucht ist eine Belohnung.

1 Kommentar:

  1. Amen ... auch wenn ich keine eigenen Kinder habe, bin ich Gott dankbar für die Kinder, die er mir im Kindergottesdienst anvertraut hat. Kinder zu erziehen, ist eine große, nicht immer leichte Aufgabe, und ich bin dankbar, dass ich durch meinen Dienst Familien dabei unter die Arme greifen darf, Kinder zu starken Persönlichkeiten in Gott zu formen.

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