Freitag, 25. November 2016

Der Weg zur gottgefälligen Frau – Andacht zu Tag 21

Kostbarer als eine Perle

Gott hat uns für das heutige Thema ein wunderschönes Bild in der Natur gegeben, worüber auch in Sprüche 31 gesprochen wird.

Die Perle, kostbar und wunderschön, so wertvoll, das auch Jesus sie in einem Gleichnis nutzt, so traumhaft und an Wert schwer zu überbieten.



Dieses wunderschöne kleine Ding steckt in einer Hülle, der man ihre Schönheit nicht ansieht, man kann sie noch nicht einmal erahnen. An einer Perlenmuschel ist nichts schön. Sie ist rissig und sieht einem großen Sttein sehr ähnlich In ihr selbst ist es auch glibberig und schleimig und dann schaut man genau hin und da ist sie, diese kleine zarte Perle, mal rosa, mal weiß, mal gelblich. sie schimmert im Licht geheimnissvoll undbezaubert durch ihre schlichte Eleganz. Sie schmückt die Frauen auf der ganzen Welt. Ein Schmuckstück, das so wunderschön aus einer wirklich hässlichen Quelle hervor trat. 



Sei du die Perle der Menschen um dich herum. Egal wer du bist, wo du her kommst, wie deine Geschichte ist, in deinem Inneren steckt diese Schönheit und diese Kostbarkeit und Gott sieht sie schon jetzt, du musst sie nur auch hervor holen und die Muschel knacken.

Samstag, 19. November 2016

Der Weg zur gottgefälligen Frau – Andacht zu Tag 16


Wir sollen ruhig sein, wenn andere schreien ...

Ich möchte euch heute eine etwas andere Geschichte erzählen.
Als ich begann mich zu bedecken, war ich sehr eifrig darin den Frauen genau das zu verkündigen und mich in allen möglichen Facebookgruppen darüber zu streiten. Ich brannte für dieses Thema und mit Feuereifer war ich dabei.

Im Oktober vor 2 Jahren bekam ich dann mein erstes Plaindress und Häubchen und ich fühlte mich so wunderbar darin, dass ich es teilen wollte. Ich wollte, dass die Menschen an meinem Glück teilhaben. Diese Teilhabe sah leider ganz anders aus, als ich es mir vorstellte. Ich wurde verlacht und verspottet, beleidigt und runter geputzt.
Damals hatte ich mich dazu entschlossen nicht mehr zu streiten und so reagierte ich auf jeden Beitrag mit möglichst viel Ruhe und Besonnenheit. Ich dachte über jeden einzelnen Satz genau nach und wollte niemanden mit dem, was ich schrieb ein Anstoß sein.
Je ärger die Beschimpfungen wurden, umso leichter fiel es mir ruhig und liebevoll auf sie ein zu gehen und den Menschen mit Mitgefühl und Freundlichkeit auf ihre wüsten Äußrungen zu reagiren. Ich wollte nicht mehr streiten, ich wollte die Liebe verbreiten, die ich von Gott empfangen hatte.


Damals lernte ich Bianka kennen, deren Erfahrungen mit userer Reise ihr regelmäßig hier lesen könnt. Wollt ihr wissen, wie ich sie kennen lernte? Sie schrieb mich an nach dieser Diskussion uf facebook, nicht weil sie mich verlachen wollte, sondern weil sie es gut fand, das ich ruhif geblieben bin, während sich alle anderen nur noch mehr über mich beschwerten.


Genau dieses Bild sollen wir als Christinnen zeichnen. Wir sollen ruhig sein, wenn andere schreien, wir sollen freundlich sein, wenn andere beleidigen, wir sollen segnen, die uns verfluchen

Donnerstag, 17. November 2016

Der Weg zur gottgefälligen Frau – Andacht zu Tag 13


Ausgemustert, behalten, das kann man keinem mehr antun“ ...


Um mich herum türmen sich die Berge mit Klamotten, es sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Mehrere Hügel liegen hinter, vor und neben mir, der Kleiderschrank steht offen und ich ziehe einen Bügel nach dem anderen heraus und frage mich, wann hatte ich das eigentlich das letzte Mal an.
Wenn ich die Antwort nicht geben kann, fliegt es sofort im hohen Bogen auf den Stapel für „Ausgemustert“. Kann ich mir die Frage beantworten kommt schon die nächste: Gefällt mir das eigentlich noch?
Wieder ein Nein, dann „Ausgemustert“, ein ja, dann auf den Stapel bleibt.
Und dann gibt es noch den dritten Stapel, das ist der „Das kann man keinem Menschen zumuten“-Stapel. 



Endlich ist der Schrank leer und kann neu eigeräumt werden. Der Haufen für ausgemusterte Sachen ist echt riesig geworden und mein Schrnk sieht ein wenig traurig aus. Mensch ist der leer geworden. Aber das erspart mir das ewige Suchen nach den richtigen Sachen.
Die restlichen Sachen möche ich verkaufen oder spenden. An einigen hängen noch Preisschilder, die verkaufe ich und bei dem Rest überlege ich mir, ob es zum spenden gut genug ist oder ob es vielleicht einen guten Preis ergeben würde. Das Geld was ich beim Verkauf einnehme will ich ja nicht für mich, es soll in die Gemeindekasse kommen. Neue Bibel können dafür gekauft werden, Flyer gedruckt und Verteilaktionen organisiert.
Wenn die Stapel endlich durchsortiert sind, dann packe ich die zu spendenden Sachen in einen Karton und schicke sie zu meiner Tante. Sie arbeitet bei der Tafel und kann damit bestimmt was anfangen. Den Rest schaffe ich in den Laden. In drei Monaten kann ich dann das Geld für den Verkauf abholen oder aber die restlichen Sachen auch noch zu meiner Tante schicken. So haben alle gewonnnen und ich hab einen Grund mal wieder neue Jacken und Blusen zu kaufen. Das macht ja immerhin auch viel Spaß.

Samstag, 12. November 2016

Der Weg zur gottgefälligen Frau – Andacht zu Tag 12

So eine Kräuterhexe bist du schon wieder“


Es ist ein stressiger Tag und irgendwie läuft nichts wie es soll.
Mit Teigflecken auf dem Kleid, wie immer habe ich beim kochen die Schürze vergessen, und zauseligen Haaren muss ich noch schnell was einkaufen. Die Kinder traben neben mir her und ich laufe schnellen Schrittes zum Supermarkt.
Die beiden Jungs setze ich in den Einkaufswagen, so habe ich mehr Ruhe um alles nötige ein zu packen und sie spielen mit den Sachen Kassierer. Es nervt mich und ich schimpfe sie an, sie sollen doch das ohrenbetäubende Quietschen unterlassen.
Schnell bezahlen, einpacken, wieder nach Hause traben.



Neben der Tür hängt ein Spiegel und mein Blick fällt unbewusst hinein. Oh man denke ich mir, da warst du ja gerade eine echte Zierde für deinen Mann. So stellst du ihn echt in einem guten Licht dar.
Ich bin schockiert von mir selbst, hole mir ein neues Kleid und trage gleich noch die Schürze mit nach unten. Dann werden die Einkäufe ausgepackt und ich stelle fest, das Wichtigste habe ich vergessen, die Eier.
Also ziehe ich mich um, mache mir meine Haare nochmal zurecht und setze mein Häubchen ordentlich auf den Kopf, feststecken, Schuhe an und die Kinder nochmal angezogen.
„Jetzt machen wir es anders“ sage ich zu ihnen. Ich wasche ihre Münder, wir bitten gemeinsam Gott darum, dass er uns führt und hilft freundlich zu sein und dann laufen wir los. Lachend und singend trödeln wir die Straße entlang zum Supermarkt. Wieder nehme ich einen Korb und setze die Jungs hinein. Diesmal lasse ich mich von ihrem gequietsche aber nicht stören. Ich mache sogar noch ein wenig mit.
Die Kassiererin lacht und fragt, was denn vorhin los war.
Ich lächel und sage: „Ich habe Gottes Zierde vergessen“

So muss sich mein Mann nicht für seine Frau schämen, so trage ich zu seinem Ruf bei und wisst ihr, was noch besser ist, ich selbst muss nicht geschockt in den Spiegel neben der Tür schauen und mir denken „So eine Kräuterhexe bist du schon wieder“

Freitag, 11. November 2016

Der Weg zur gottgefälligen Frau – Andacht zu Tag 11


Vorbereitung ist eben Alles …

Draußen stürmt es und die ganze Familie sitzt beisammen zum Abendessen. Schon den ganzen Tag war es ungemütlich und wir waren bei peitschenden Regen und eisigem Wind dabei alles in die Garage und ins Haus zu bringen, was der Sturm mit sich reißen könnte.
Schirme, Sandspielzeug und Blumentöpfe wurden durch die Gegend geschleppt und weggestellt. Unwetter und Sturmböen waren gemeldet wurden. Darauf möchte man vorbereitet sein.



Jetzt sitzen wir zusammen und draußen tobt das Wetter. Es rüttelt an den Bäumen und Äste fallen von dem alten Holunder. Eine einsame Plastiktüte tanzt über die gepflasterte Terrasse. Plötzlich gibt es einen hellen Lichtblitz am Himmel und einen lauten Knall und das ganze Haus ist schwarz wie die Nacht. Die Kinder schreien vor Schreck und durch die Fenster sieht man, das auch in allen anderen Häusern das Licht aus ist. Ein Blitz muss in irgend eine Leitung eingeschlagen sein und der Strom ist weg.
John springt auf, ich höre seinen Stuhl klappern. Meine Augen haben sich noch nicht an die Dunkelheit gewöhnt. „Aua, Misst! Blöde Stühle!“, schimpft er vor sich hin. „Was tust du denn?“, farge ich ihn. Er will Kerzen suchen antwortet er mir.
„Bleib bei den Kindern sitzen, ich weiß wo Alles ist“, entgegne ich ihm und taste mich vorsichtig durchs Wohnzimmer. Kerzen und Streichhölzer sind im obersten Fach der Kommode, ich ziehe sie heraus und komme wieder zum Tisch. Die Kerzenständer stehen auf dem Regal hinter dem Esstisch, also sind sie schnell gefunden, die Kerzen sind aufgesteckt und angezündet. Es ist wieder heller und die Kinder haben sich von ihrem Schrecken auch beruhigt.
Ich gehe nach unten in den Keller mit einer Kerze bewaffnet. Meine Schwiegermutter sieht im Dunkeln schlecht und im Keller liegt die Taschenlampe. Batterien rein und schon kann auch sie sich sicher durchs Haus bewegen.

Vorbereitung ist eben Alles und so kann man auch den Sturm draußen genießen und das Abendessen bekommt sogar so was wie einen festlichen Anstrich. Schön ist' s.

Dienstag, 8. November 2016

Der Weg zur gottgefälligen Frau – Andacht zu Tag 9


Der kleine Lord

Die meisten kennen wahrscheinlich die Geschichte vom „kleinen Lord“. Der junge Cedric, der mit seiner Mutter in Amerika lebt und dessen Vater früh verstorben ist, entpuppt sich als Erbe einer englischen Lordschaft.
Seine Mutter ist bei dem Alten Lord Fauntleroy verhasst, aber Cedricy Liebe und die Hilfbereitschaft der Mutter erwärmen die Herzen aller Bewohner des Country.
Trotz das sseine Mutter ihren Sohn unglaublich vermisst, weil sie ihn nicht sehen darf, oder genau deshalb, kümmert sie sich rührend um die Kranken und die Armen im Dorf. Jeder kennt und liebt sie und ihren Sohn.




Eines Tages unternimmt Cedric einen Ausflug mit seinem Großvater in das Dorf der Lordschaft. Es stinkt fürchterlich. Ein Rinnsaal von Urin und anderen Exkrementen durchläuft die Hauptstraße des Örchens. Kleine Kinder spielen barfüßig auf der Straße und die beiden reiten auf ihren edlen Pferden an diesem „Schauspiel“ vorbei. Zum ersten Mal nimmt der Großvater wahr, wie schlecht es seinen Untertanen geht.
Er lässt ihnen nach diesen Eindrücken neue Häuser bauen, bereinigt den Ort von Unrat und sogar die verhasste Schwiegertochter darf ihren Sohn wieder zu sich nehmen, denn die Liebe und Großherzigkeit der Beiden erweichte sogar sein raues und steinernes Herz.

Natürlich sind wir alle keine Lordschaften und können nicht so einfach Häuser bauen und alle Armen spaißen, aber wir können uns an dieser Geschichte ein Beispiel nehmen.
Wir sollen das Licht der Welt sein und durch unsere Barmherigkeit und unsere Liebe die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen. Wir müssen nur einmal auf unser Pferd steigen und bewusst wahrnehmen wo die Bedürftigkeit der Dorfbewohner liegt und was wir daran verbessern können.


Der Weg zur gottgefälligen Frau – Andacht zu Tag 8

Werft die Decken weg, der Abend hat mehr zu bieten ...

Endlich ist der Tag zu Ende. Die Kinder sind im Bett, der Haushalt ist gemacht und ich freue mich auf mein bequemes Sofa, eine Tasse Tee und meine warme Kuscheldecke. Eingemummelt sitze ich im Wohnzimmer, die Beine dicht an meinen Körper gezogen und die Fernbedienung in der Hand. Misst …. weiter schalten ….. Misst ….. Weiterschalten. So geht das eine Weile, bis ich resigniert den Fernseher wieder ausschalte.
Mein Mann sitzt am Boden und tippt eifrig auf dem Laptop. Wie jeden Abend ist er damit beschäftigt Vorträge zu übersetzen. Was mache ich also jetzt mit meiner freien Zeit?
Da liegt meine Bibel und die ist immer eine gute Beschäftigung. Ich schlage sie auf, wo das Bändchen liegt. Meistens hängt es bei Sprüche 31. Dieses Kapitel ist eines meiner liebsten überhaupt.
Lächelnd beginne ich zu lesen. Aber dann schwindet es. 




„Sie sieht, daß ihr Erwerb gedeiht; ihr Licht geht auch bei Nacht nicht aus“

Was mche ich hier eigentlich. Diese Frau will mein Vorbild sein und ich setze mich faul auf die Couch und trinke Tee.
Ich denke darn, wie viele wertvolle Stunden ich schon auf der Couch saß und meine Zeit verplempert habe und ich ärge mich. Ich ärgere mich weniger über diesen Text als viel mehr über mich.
In dieser Stunde entsteht die Idee eine Bibelarbeit für Frauen zu gestalten.
Jeden Abend versuche ich mich hin zu setzen und zu schreiben. Ich sitze da und tippe wild auf dem Rechner. Vergesen sind die kalten Füße, die doch so gern eingemummelt und an mich gezogen unter der Decke stecken würden und auch vergessen ist der eiße Tee. Wenn ich mal aufblicke, dann ist er sowieso schon kalt.
Diese abendliche Arbeit fordert meinen Kopf, meine Verbindung zu Gott und lässt mich mich selbst reflektieren. Sollten wir uns nicht alle eine Aufgabe suchen, die unsere Abende füllt, sinnvoll und voller Hingabe für Gott und die Familie ist? Ich glaube schon


Gedanken zum Tag