Samstag, 19. November 2016

Der Weg zur gottgefälligen Frau – Andacht zu Tag 16


Wir sollen ruhig sein, wenn andere schreien ...

Ich möchte euch heute eine etwas andere Geschichte erzählen.
Als ich begann mich zu bedecken, war ich sehr eifrig darin den Frauen genau das zu verkündigen und mich in allen möglichen Facebookgruppen darüber zu streiten. Ich brannte für dieses Thema und mit Feuereifer war ich dabei.

Im Oktober vor 2 Jahren bekam ich dann mein erstes Plaindress und Häubchen und ich fühlte mich so wunderbar darin, dass ich es teilen wollte. Ich wollte, dass die Menschen an meinem Glück teilhaben. Diese Teilhabe sah leider ganz anders aus, als ich es mir vorstellte. Ich wurde verlacht und verspottet, beleidigt und runter geputzt.
Damals hatte ich mich dazu entschlossen nicht mehr zu streiten und so reagierte ich auf jeden Beitrag mit möglichst viel Ruhe und Besonnenheit. Ich dachte über jeden einzelnen Satz genau nach und wollte niemanden mit dem, was ich schrieb ein Anstoß sein.
Je ärger die Beschimpfungen wurden, umso leichter fiel es mir ruhig und liebevoll auf sie ein zu gehen und den Menschen mit Mitgefühl und Freundlichkeit auf ihre wüsten Äußrungen zu reagiren. Ich wollte nicht mehr streiten, ich wollte die Liebe verbreiten, die ich von Gott empfangen hatte.


Damals lernte ich Bianka kennen, deren Erfahrungen mit userer Reise ihr regelmäßig hier lesen könnt. Wollt ihr wissen, wie ich sie kennen lernte? Sie schrieb mich an nach dieser Diskussion uf facebook, nicht weil sie mich verlachen wollte, sondern weil sie es gut fand, das ich ruhif geblieben bin, während sich alle anderen nur noch mehr über mich beschwerten.


Genau dieses Bild sollen wir als Christinnen zeichnen. Wir sollen ruhig sein, wenn andere schreien, wir sollen freundlich sein, wenn andere beleidigen, wir sollen segnen, die uns verfluchen

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