Donnerstag, 14. Juli 2016

"Wenn wir uns unterordnen werden wir mit Schokolade und Blumen verwöhnt ..."

Der Abend bricht heran und es ist Zeit die Kinder ins Bett zu bringen. Der Tag war lang und das Haus hat viele Kräfte gekostet. Eigentlich mag ich nichts anderes mehr machen als mich nur noch auf das Sofa setzen und meine Ruhe haben, aber vorher heißt es noch Zähne putzen bei den Jungs, Gute Nacht Geschichte lesen, singen und beten.




Als wir die Treppe nach oben zu den Kinderzimmern gehen, ruft mir mein Mann hinterher: "Schatz, wir bekommen heut noch Besuch, ich geh noch schnell Getränke holen. Kannst du dann noch schnell ein Teller fertig machen mit ein wenig was zu Essen?"
Das hat er grad nicht wirklich gesagt oder? Ich bin fix und alle und dann sollen noch Leute kommen? Am liebsten würde ich ihm einen Schuh an den Kopf werfen. "Schatz, es wäre schön gewesen, wenn du mir das eher gesagt hättest.", entgegne ich ihm. Kurz darauf fällt die Tür ins Schloss.
Etwas gestresster als vorher schaffe ich die Kinder ins Bett, küsse sie, als ich ihnen die Bettdecken überlege und verschwinde zurück in die Küche.
Ich schneide Wurst und Käse auf und trapiere sie so kunstvoll es geht auf zwei Tellern. Dazu lege ich Kräcker und Brot und dann krame ich noch Einmachgläser mit Kräuterbutter aus dem Kühlschrank hervor. Alles zusammen balanciere ich auf einem Tablett nach oben und räume noch den Tisch ab und versuche ihn ein wenig zu dekorieren.

Dann kommt John schnaubend die Treppe nach oben und noch ehe ich was sagen kann hält er mir einen Strauß Blumen unter die Nase und eine Tafel Schokolade.
"Ich weis, du hattest einen harten Tag und es tut mir leid, dass ich nicht eher bescheid gesagt habe." Er küsst mich und stellt die Blumen in die blaue Glasvase.
"Setz dich doch mein Schatz und ruhe dich jetzt aus. Ich kümmere mich um alles weitere." Oh der Mann weis, wie er mich um den Finger gewickelt bekommt, aber ich weis, das ist seine Art mir zu sagen, ich liebe dich.

Lächelnd schaue ich ihn an: "Weist du Schatz, dein Besuch ist auch mein Besuch und eigentlich mag ich es doch, wenn Leute vorbei kommen. Wenn du sie also eingeladen hast, so ist es mir eine Freude sie zu bewirten, auch wenn ein wenig ehere Information schön gewesen wäre. So haben wir nicht viel, was wir anbieten können."

Manchmal fällt es mir schwer mich zurück zu nehmen, bei solchen Situationen, doch ich weis, das ich als gute Ehefrau mich meinem Mann unterordnen soll. So passt es einem auch in der Gemeinde nicht immer, was Gott verlangt, aber wenn wir uns als Gemeinde ihm unterordnen und seinen Willen tun, so werden wir mit Schokolade und Blumen verwöhnt.




Epheser 6

Mann und Frau in Gottes Lebensordnung. Christus und die Gemeinde

22 Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn;
23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist; und er ist der Retter des Leibes.
24 Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem.
25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat,
26 damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort,
27 damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so daß sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sondern daß sie heilig und tadellos sei.
28 Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber; wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst.

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