Mittwoch, 13. Juli 2016

"Wie groß flüstern Blumen mir zu ..."

Ich stehe auf dem Podest des kleinen Ferienhauses in dem wir unseren Urlaub verbringen. Die Sonne hat schon ihren Pfad beschritten den sie unbeirrbar verfolgt. Sie scheint herab und umläuft die Welt. Sie sieht die Gräul der Menschen, die sie jeden Tag begehen, doch sie sieht auch das Lachen und die Freude der Menschen, sie hört ihre Lieder und sieht ihre Tränen. Mit ihrer Wärme, ihrem weichen Licht verkündigt sie stumm und doch unüberhörbar die Herrlichkeit unseres Herrn und Gottes.
Ich setze meine Füße in das taunasse Gras und um mich herum summen die Bienen und die Vögel singen zur Ehre Gottes. Sie singen so schön, so klar, so wundervoll, wie kein Chor der Welt es könnte. 



Ihre Stimmen erfüllen die ganze Luft und mir geht es Lied durch den Kopf. "Wie groß flüstern Blumen mir zu, wie groß auch die Früchte dazu. Wie groß aus den Gärten es klingt, der herbstliche Wind es besingt." 
Oh ja, wie groß ist unser Gott, dass er doch bei seiner Schöpfung an so viele kleine Details gedacht hat. Die Gänseblümchen die jeden morgen ihre Blüten öffnen und sich zurSonne strecken. Diese Sonne die ihre Strahlen zu uns sendet, wie Gott seinen Sohn. Diese Sonne, deren Wärme wir spühren, wie den Heiligen Geist, den wir in unserem Leben wirken sehen. 
Gott, der mit seiner Schöpfung sich ein ewiges Loblied geschaffen hat, der mit diesen vielen kleinen Wundern zu uns spricht und uns offenbart, wie groß er doch ist und wie viel Lob und Preis wir ihm spenden sollten. Er der uns mit jedem neuen Tag zeigt, das wir ihm für so vieles Dankbarkeit schenken können, denn er hat uns all das geschenkt. Er hat uns geschenkt, dass wir in seiner wunderbaren Schöpfung leben können.

Oh Geschwister lasst und die Stimme seiner Schöpfung niemals überhören und lasst uns wie sie es tut seine Herrlichkeit und seine Majestät verkünden auf dem ganzen Erdenkreis. Lasst die Sonne keine Gräul mehr sehen, die wir vor Gott begehen, sondern lasst sie davon erzählen, wie wunderbar sich doch die Menschen nach seinem Wort und seiner Liebe richten.

"Wie groß flüstern Blumen mir zu ..." Wie groß ist doch der Herr


Psalm 19

2 Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände.
3 Es fließt die Rede Tag für Tag, Nacht für Nacht tut sich die Botschaft kund.
4 Es ist keine Rede und es sind keine Worte, deren Stimme unhörbar wäre.
5 Ihre Reichweite erstreckt sich über die ganze Erde, und ihre Worte bis ans Ende des Erdkreises. Er hat der Sonne am Himmel ein Zelt gemacht.
6 Und sie geht hervor wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held, die Bahn zu durchlaufen.
7 Sie geht an einem Ende des Himmels auf und läuft um bis ans andere Ende, und nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen